Ankündigungen
Oktober – November 2026
Die Ausstellung ALTE LIEBE wird verlängert.
Keine festen Öffnungszeiten
Besuche gerne nach Vereinbarung
Sonntag, 15. November, 17 Uhr
KLEINE SCHÄTZE –
30 JAHRE KUNSTRAUM DORISSA LEM
Vernissage:
Sonntag, 15. November, 17 Uhr
Dr. Jasmin Grande, die Leiterin der Abteilung „Moderne im Rheinland“, führt ein Gespräch mit Dorissa Lem.
Der Kontrabassist Jonas Gerigk gestaltet den musikalischen Rahmen.
Dauer der Ausstellung:
bis zum 13. Dezember

mit Arbeiten aus den 90er-Jahren.
Foto: Ruta Kaliunaite
„Beim Skulptieren lege ich im Holz Schichten frei, indem ich von außen nach innen arbeite, es ist eine Reise zum Kern im Dialog mit dem Material. Gelegentlich habe ich mit Fundstücken gearbeitet, die ich formal wenig verändert sondern vielmehr entdeckt und inszeniert habe („Natur-Denk-mal“). Meine Skulpturen laden dazu ein, be-griffen zu werden. Berührung und Berührbarkeit sind mir wichtig: Nähe, Wärme, Stabilität. Auch musikalisches Erleben, überhaupt Klänge, wirken in meine Arbeit hinein, was sich in Titeln niederschlägt (Klangstele).“
Dorissa Lem
„Oft sind es viele Schichten, die zum Bild führen, dabei geht es mir um die Durchdringung der Ebenen. Diese Arbeit mit dem Spachtel geschieht mit starkem Körpereinsatz, ist auch eine Art „Bildhauerei“. Mich interessiert der Prozess, in dem schließlich Farbe und Struktur eine pulsierend-lebendige Synthese eingehen. Musikerleben spielt auch hier in meine Arbeit herein – Klangfarben im Wortsinn. Malschichten aufzutragen und wieder abzukratzen, hat gleichsam archäologischen Charakter: freigelegte ältere Schichten zeigen immer Spuren der später hinzugekommenen, dadurch haben sie sich verwandelt. Auch die biografischen Ereignisse sehen wir aus dem Hier und Jetzt … schließlich durchdringen sich die Ebenen zu einem komplexen Ganzen, hier wie dort.“
Dorissa Lem
