Blick in den neuen Ausstellungsraum mit

                                                                                                                                                                                             Einblick in den KunstRaum Foto: DOrissa Lem                                                                                                                        

                                                       Dorissa-dreieck_B.png

KunstRaum Dorissa Lem

Geisselstr. 56 - Hinterhaus 

50823 Köln-Ehrenfeld

 

"In wachsenden Ringen - zum 65sten"

30. KunstRaum-Projekt

Das langsam-stetige Wachstum des Baumes dient als Bild für das 30. Interdisziplinäre KunstRaum-Projekt der Kölner Künstlerin Dorissa Lem. Ihrer beharrlichen Arbeit mit dem Material Holz entspricht die Ausdauer, mit der sie seit den 90er Jahren den eigenen Veranstaltungsraum auf den Weg gebracht hat. Jetzt wird Dorissa Lem 65. Und sie feiert ihren Geburtstag wieder einmal mit einem Kunstprojekt, zu dem sie Gastkünstler*innen verschiedener Sparten eingeladen hat. Lem zeigt in ihrer aktuellen Ausstellung neue großformatige Ölbilder der Reihe „Matrix“ und neue Zeichnungen,  dazu gruppiert sie Skulpturen aus verschiedenen Jahren.

Die erste Matinee im neuen Jahr zum Projekt ist eine Buchpremiere am Sonntag, dem 14. Januar. Beginn:  12 Uhr

Natascha Würzbach: Das magische Tintenfass. Die Autorin erkundet das wechselvolle Schicksal von drei Generationen einer deutsch-jüdischen Familie im Kaiserreich, während der Weimarer Republik und unter der Naziherrschaft. Der Roman bietet einen Balanceakt zwischen Fakten und Fiktion.

In wachsenden Ringen entfaltet sich die Geschichte der Familie von Mitte des 19. bis Mitte des 20. Jahrhunderts. Auf der Suche nach ihren Vorfahren fügt die Urenkelin im Verlauf ihrer Rechercheberichte diesem Prozess weitere Jahresringe persönlicher Entwicklung hinzu.

Den Abschluss des Projekts bildet ein Kammerkonzert mit Ingeborg Danz (Alt) und Peter Stein (Violine) am Sonntag, dem 28. Januar um 12 Uhr.

„But he who kisses the joy as it flies
Lives in Eternity´s sunrise”
„Ten Blake Songs“ von Ralph Vaughan Williams

 Ein interdisziplinäres Kunstprojekt des Komponisten Ralph Vaughan Williams (1872 – 1958) steht im Zentrum eines besonderen Kammermusikkonzerts der Sängerin Ingeborg Danz und des Geigers Peter Stein.

Für den Film „The Vision of William Blake“ komponierte Vaughan Williams 1957 kurz vor seinem Tod 10 Lieder für Sopran oder Tenor und Oboe auf Texte des Dichters und Malers William Blake (1757-1827).

Die Texte sind Blakes „Songs of innocence and experience“  entnommen. Dieser bezeichnete seine Gedichtbände selbst als „Illuminated books“. Seine eigenen Texte waren dabei in kunstvolle Miniaturen eingebettet. Visionen, die Blake zeitlebens hatte, beförderten das Bild eines Mystikers und Phantasten und sowohl seine Lyrik als auch seine Malerei und die Radierungen waren für seine Zeitgenossen unverständlich.

Er beschäftigte sich mit spirituellen Fragen, Naturmystik und Philosophie wohl auch „in wachsenden Ringen“.

 Ingeborg Danz und Peter Stein führen den Zyklus hier erstmals in ihrer eigenen Version für Alt und Violine auf.Ergänzt wird das Programm mit Werken von Peter Knell, Felix Mendelssohn Bartholdy u. a.

 Die Altistin Ingeborg Danz, eine Sängerin, die im Konzertfach weltweit seit vielen Jahren erfolgreich und gefragt ist, tritt hier gemeinsam mit ihrem Ehemann, dem Geiger Peter Stein auf, mit dem sie immer wieder Stücke für diese ungewöhnliche Besetzung findet. Etliche Komponisten haben bereits Werke für das Paar geschrieben, eigene Bearbeitungen ergänzen ihre Programme.

Öffnungszeiten: mittwochs von 16 – 19 Uhr
An den Matinee-Sonntag ist die Ausstellung von 11 – 14 Uhr geöffnet           

 

Dauer der Ausstellung: 12. Nov.2017 bis 28. Jan. 2018