
Ankündigungen

Jochen Jasner

o. T. Eiche, 1996 – Foto: Paul Bonn
September – November 2026
Vorschau der Veranstaltungen in der zweiten Jahreshälfte 2026
Samstag 5. September 18 Uhr
ALTE LIEBE
Dorissa Lem öffnet ihr Magazin für eine gute Woche mit einer konzentrierten Präsentation von Malerei, Zeichnung und Skulptur aus dem Frühwerk der 90er Jahre.
Eröffnung: Samstag, 5. September 2026, 18 Uhr
Konzert Jochen Jasner
Tango – Bolero – Canciones
Lieder aus Argentinien, Kuba, Puerto Rico, Brasilien, Ecuador und Spanien
Eintritt: 10 Euro
Abschluss: So., 13. Sept. 16. – 19 Uhr
Nähere Informationen folgen zeitnah.
Samstag, 26. und Sonntag 27. September
Offenes Atelier – jeweils von 14 – 18 Uhr
Kleine Schätze – 30 Jahre KunstRaum Dorissa Lem
Eröffnung: Sonntag, 15. November, 17 Uhr
bis Mitte Januar
Nähere Informationen folgen jeweils zeitnah
Kontaktieren Sie mich einfach, und ich finde gerne einen Termin, der Ihnen passt.
Weitere Informationen finden Sie unten:
„Beim Skulptieren lege ich im Holz Schichten frei, indem ich von außen nach innen arbeite, es ist eine Reise zum Kern im Dialog mit dem Material. Gelegentlich habe ich mit Fundstücken gearbeitet, die ich formal wenig verändert sondern vielmehr entdeckt und inszeniert habe („Natur-Denk-mal“). Meine Skulpturen laden dazu ein, be-griffen zu werden. Berührung und Berührbarkeit sind mir wichtig: Nähe, Wärme, Stabilität. Auch musikalisches Erleben, überhaupt Klänge, wirken in meine Arbeit hinein, was sich in Titeln niederschlägt (Klangstele).“
Dorissa Lem
„Oft sind es viele Schichten, die zum Bild führen, dabei geht es mir um die Durchdringung der Ebenen. Diese Arbeit mit dem Spachtel geschieht mit starkem Körpereinsatz, ist auch eine Art „Bildhauerei“. Mich interessiert der Prozess, in dem schließlich Farbe und Struktur eine pulsierend-lebendige Synthese eingehen. Musikerleben spielt auch hier in meine Arbeit herein – Klangfarben im Wortsinn. Malschichten aufzutragen und wieder abzukratzen, hat gleichsam archäologischen Charakter: freigelegte ältere Schichten zeigen immer Spuren der später hinzugekommenen, dadurch haben sie sich verwandelt. Auch die biografischen Ereignisse sehen wir aus dem Hier und Jetzt … schließlich durchdringen sich die Ebenen zu einem komplexen Ganzen, hier wie dort.“
Dorissa Lem
